Medienschau Neue Mitte Tempelhof

Medienschau Neue Mitte Tempelhof. Vorlage Bezirkamt Tempelhof. Foto ©K. Schwahlen

 

 

 

 

 

 

Seit Anfnag der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts unterliegt das Zentrum des Ortsteils Tempelhof von Berlin stadtplanerischer Aktivitäten. Wir beobachten, wie Politik, Verwaltung, Medien und andere Akteure die Entwicklung beeinflussen.

12.11.19: Mangelndes Vertrauen in Klimaschutz. Wie Bürgerinitiativen mobilisieren. „Beim Thema Klimaschutz haben immer weniger Menschen in Deutschland Vertrauen in die Politik. […]“ (ZDF)
BauGB: […] Stadtumbaumaßnahmen dienen dem Wohl der Allgemeinheit. Sie sollen insbesondere dazu beitragen, dass die Siedlungsstruktur […] den allgemeinen Anforderungen an den Klimaschutz und die Klimaanpassung angepasst wird. […]

05.11.19 Neun Monate bis zum Entwurf: Werkstattverfahren zur Neuen Mitte hat begonnen (Berliner Woche)

29.10.19: Beteiligung erwünscht? Werkstattverfahren zur „Neuen Mitte“ beginnt. „[…] Eine Leserin kritisierte die Standortwahl. Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sei der Weg (2,5 Kilometer) von der tatsächlichen Neuen Mitte Tempelhof zum Flughafen doch weit. Leider kam bis Redaktionsschluss keine Rückmeldung von Baustadtrat Oltmann zu diesem Kritikpunkt. Das Planungsbüro Luchterhandt leitete die Anfrage an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung weiter, die ebenfalls bisher nicht reagierte. […]“ (Tagesspiegel, Leute Tempehof-Schöneberg)
Siehe auch: „Bürgerbeteiligung bei Werkstattverfahren zu NMT?“

24.10.19: Kooperatives Werkstattverfahren zur „Neuen Mitte Tempelhof“ startet. (Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin)
Kommentar: Da die Pressemitteilung bereits mehrere Stunden vor der Veranstaltung veröffentlicht wurde, erfährt die Presse nicht, dass Regula Lüscher auch sagt: „Die Anwendung der „Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Stadtentwicklung“ ist eine politische Frage.“
Da die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen erneut keinen Entwurf eines individuellen Beteiligungskonzepts vorlegt (s.a. 15.08.19), beantwortet sie die Frage entgültig mit „nein„.

15.08.19: Zur Informationsveranstaltung legt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen keinen Entwurf eines individuellen Beteiligugskonzeptes für die Neue Mitte Tempelhof vor. (vgl. Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Stadtentwicklung, S. 31)

13.08.2019: Dr. Katrin Dziekan (UBA): So sehen die Städte der Zukunft aus. „[…] Eingeschossige Supermärkte mit großem Parkplatz sind unsinnig und Platzverschwendung. […] „ (audimax MEDIEN GmbH)
Kommentar: Ein entsprechendes Grundstück im Untersuchungsgebiet wird vom B-Plan 7-82 nicht erfasst (vgl. 03.07.18).

09.08.19: Eine neue Mitte mit Gewerbe, Kultur und Wohnungen für Tempelhof (Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin)

23.07.19 Ausschreibungen: Foto- und Videoprojekt zur Neuen Mitte Tempelhof (Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin)

23.07.19: Wohnungsmangel – Bauboom ist die falsche Antwort. Ein Einwurf von Daniel Fuhrhop. (Deutschlandfunk Kultur)

08.07.19: Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Stadtentwicklung“ veröffentlicht. (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen)

29.05.19: Drucksache 18/18899: Nachhaltige Stadtentwicklung und Wohnen II (Abgeordnetenhauses von Berlin)
Kommentar: Das MdA, Georg P. Kössler, scheint gesetzmäßiges Verwaltungshandeln für den Stadtumbau „Neue Mitte Tempelhof“ zu erwarten. Die Verwaltung hält ihr eigenes sog. „integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)“ für eine „informelle Planung“, die „keine verpflichtende Wirkung“ habe.

06.03.19 Baustadtrat Tempelhof-Schöneberg über Kleingarten-Bebauung: „Ich rechne damit, dass wir ab 2020 mit dem Bau beginnen“ (RBB 24)

28.02.2019: Bericht zur Umweltgerechtigkeit in Berliner Stadtquartieren vorgelegt. (Der Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei -)

25.02.2019: Ärmere Menschen leben oft in Quartieren, die krank machen. Tafeln im Rathaus Schöneberg illustrieren die Mehrfachbelastungen in Berlin. (DEMO – Das sozialdemokratische Magazin für Kommunalpolitik)

02.02.19 Berlin bekommt eine neue Mitte (Berliner Abendblatt)

01.02.19 „Leuchtturmprojekt mit großer Strahlkraft“: So wird die „Neue Mitte“ für den Ortsteil geplant (Berliner Woche)

26.01.19 Neue Mitte für Tempelhof (Neues Deutschland)

24.01.19 Kiezleben: Tempelhof erfindet sich neu (Märkische Oderzeitung)

22.01.19 Stadtentwicklung in Berlin: Am Rathaus Tempelhof entsteht ein neues Wohnquartier (Tagesspiegel)

22.01.19 Start für neues Stadtquartier in Tempelhof (Berliner Morgenpost)

22.01.19 Neue Mitte Tempelhof – Planungen nehmen Fahrt auf (Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin)

22.01.19: Die „Neue Mitte“ soll in Tempelhof sprichwörtlich werden.
[…] Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler sagte, es komme darauf an, sich nun mit den Partnern vor Ort zeitnah über die konkreten Umsetzungsschritte zu verständigen und die Planungen weiter voranzutreiben. Für diese Aufgabe hat das Bezirksamt das Berliner Planungsbüro S.T.E.R.N. – Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH – beauftragt. […] (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen).
Kommentar: Die S.T.E.R.N. – Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH ist an keinem der im Wettbewerb „Ausgezeichnet! Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung“ in 2018 ausgezeichneten Projekte beteiligt (vgl. 21.11.18).

18.12.18: Wünsche zum Kulturbaustein (Berliner Woche)

21.11.18: Fachtagung mit Auszeichnung der Gewinner-Projekte im Wettbewerb „Ausgezeichnet! Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit)
Kommentar: Das Projekt „Neue Mitte Tempelhof“ gehört nicht zu den ausgezeichneten Projekten.

17.11.18 Wohnungsbau: Stadtrat unter Druck (Berliner Abendblatt)

14.11.18: Der Ausschuss für Stadtentwicklung der BVV Tphf.-Schbg. erteilt in seiner 21. Sitzung der Drucksache 803/XX „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für das Stadtumbaugebiet „Neue Mitte Tempelhof“ seine Zustimmung.
Kommentar: Sie stellt lt. Bezirksamt Tphf.-Schbg. v. Berlin die Grundlage für die bereits am 14.09.2019 (s.u.) vom Ausschuss zur Kenntnis genommene Drucksache 804/XX (s.u.) dar.

23.10.18: „Meilenstein“ für den Bezirk: Senat legt „Neue Mitte Tempelhof“ als Stadtumbaugebiet fest (Berliner Woche)

12.10.18: „Neue Mitte Tempelhof“ als Stadtumbaugebiet festgelegt (Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg)

Stadtumbau – Das Fördergebiet Neue Mitte Tempelhof (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen)

25.09.18: Senat nimmt die „Neue Mitte Tempelhof“ als neues Stadtumbaugebiet in die Kulisse der Städtebauförderung auf (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen)

14.09.18: Der Ausschuss für Stadtentwicklung der BVV Tphf.-Schbg. erteilt in seiner 19. Sitzung der Drucksache 804/XX „Einleitung des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes 7-82“ ohne Aussprache einstimmig seine Zustimmung.
Kommentar: Hierin werden der Abschlussbericht zur sog. „Voruntersuchung“ und die sog. „Machbarkeitsstudie“ zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepte (ISEK) erklärt.

14.08.18: BStR, Christiane Heiß, präsentiert: „Einkommensschwache sind am stärksten von Umweltbelastungen wie Lärm und schlechter Luft betroffen. Sogar die Sterblichkeitsrate ist höher!“
Kommentar: Die von den Planungen zur Neuen Mitte Tempelhof betroffenen Planungsräume Manteuffelstr. (Schlüssel 07040403) und Rathaus Tempelhof (Schlüssel 07040405) sind zwei bzw. dreifach belastet.

29.07.18 Diskussion um künftige Bibliothek am Tempelhofer Damm: Bekommt Tempelhof ein Kino? (Berliner Woche)

27.07.18 Verkehrsversuch Tempelhofer Damm ist gestartet (Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg)

20.07.18 Was ein Garten mit der neuen Mitte zu tun hat (Rundum Tempelhof)

03.07.18: Einleitung des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes 7-82 für die Grundstücke Götzstraße 6/32, 36, Teilflächen der Wegeverbindung zwischen Werbergstraße/ Templerzeile sowie die Grundstücke Templerzeile 17 (teilweise), Alb-rechtstraße 30 (teilweise), Theodor-Francke-Straße 10-11 (teilweise) und Tempelhofer Damm 171/173 (teilweise), 165, 163A (teilweise), 161/163 im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Tempelhof (Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg)

16.06.18: Geplante Rochade in Tempelhof: Polizei, Bibliothek und Stadtbad sollen umziehen (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen)

Juni 2018: Make City: Erkundungstour durch die Neue Mitte Tempelhof (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen)

Oktober 2017 Vorbereitende Untersuchungen fürs das Gebiet „Rathaus Tempelhof und näheres Umfeld“ (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen)

12.10.17: Präsentation „Neue Mitte Tempelhof“ (Fachhochschule Erfurt)

11.10.2017: Impulse zur Bürgerbeteiligung. (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

19.03.17 Neue Mitte in Alt-Tempelhof (Rundum Tempelhof)

2016/17 Vorbereitende Untersuchungen für das Rathaus Tempelhof und das nähere Umfeld (Planergemeinschaft)

o.D. Stadtumbaugebiet „Neue Mitte Tempelhof“ (Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg)

8.12.16: BERLIN GEMEINSAM GESTALTEN – SOLIDARISCH. NACHHALTIG. WELTOFFEN. Koalitionsvereinbarung 2016 – 2021: „Städtebaufördermittel sollen gezielt unter Anwendung des Sozialatlas und der Umweltgerechtigkeitskriterien verwendet werden.“
Kommentar: Der größte Teil des Untersuchungsgebiets ist lt. Berliner Umweltgerechtigkeitskarte (Stand: 2015) dreifach belastet. Dennoch soll es für ca. 500 Whg. in den StEP Wohnen 2030 aufgenommen und mit zusätzlicher öffentlicher Infrastruktur verdichtet werden. Zwei kleine Kleingartenkolonien sollen weichen, eine dritte nur weitgehend erhalten bleiben.

17.11.16: Die Planergemeinschaft e.G. informiert die Regionalkonferenz unter der Überschrift „Flächen entwickeln – Wohnen stärken“ u.a. darüber, dass sie den Auftrag habe, „Mitwirkung und Widerstände“ auszuloten (S. 5).

November 2016: Zählgemeinschaftsvereinbarung zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Tempelhof-Schöneberg 2016-2021
Unter der Überschrift Tempelhof wird die verfolgte „städtebauliche Entwicklung“ beschrieben.
Kommentar: Die Herstellung von Umweltgerechtigkeit (vgl. 8.12.16) für den teilweise mehrfach belasteten Ortsteil findet hier ebenso wenig Erwähnung, wie Wohnungsbau.

14.06.16: „Vorbereitende Untersuchungen“ zur Entwicklung des zentralen Bereichs um das Rathaus Tempelhof sowie der angrenzenden Quartiere. (Der Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei -)
Kommentar: Die Gebietsfestlegung lässt keine Beachtung des Senatsbeschlusses v. 01.08.06 (s.u.) erkennen.

08.06.16: Das Landschaftsprogramm einschließlich Artenschutzprogramm (LaPro) wird im Amtsblatt für Berlin veröffentlicht

04.06.14: Ideenwettbewerb für Neue Mitte Tempelhof am Geld gescheitert. (Berliner Woche)

02.2014: Umweltgerechtigkeit im Land Berlin – Zur methodischen Entwicklung des zweistufigen Berliner Umweltgerechtigkeitsmonitorings (Umwelbundesamt).
[…] Die hieraus entwickelte kleinräumige Mehrfachbelastungskarte (Berliner Um-weltgerechtigkeitskarte 2014) zeigt, dass der größte Teil der drei-, vier- und fünffach belasteten Quartiere im hochverdichteten „Erweiterten Innenstadtbereich“ liegt. […]

28.11.13: SPD will Ideenwettbewerb „Neue Mitte Tempelhof (SPD Tempelhof-Schöneberg)
„[…] Nicht zuletzt soll das Konzept der Schaffung von Wohnraum dienen. […]“. Kommentar: Stadtökologische Forderungen enthält die Pressemitteilung nicht.

2013: Neue Mitte Tempelhof „[…] Glockenweiß, deWinder Architekten, designME Architekten und hutterreimann Landschaftsarchitekten haben Alt-Tempelhof neu gedacht. […]“ (Glockenweiß)

01.08.06: Der Senat von Berlin beschließt die Festlegung „Lebensweltlich orientierten Räume“ (LOR) als neue räumliche Grundlage für Planung, Prognose und Beobachtung demografischer und sozialer Entwicklungen in Berlin. […] Die bisher für die kleinräumige Statistik allein verfügbare Raumhierarchie war sehr stark von der Verkehrplanung („Verkehrszellen“) dominiert, die vor allem die Verkehrstrassen als Mittelpunkt und nicht als Grenze von Räumen ansah und damit für sozialräumliche Planung eher ungeeignet war.[…]

1994: Der Senat von Berlin beschließt den Flächennutzungsplan Berlin.
Kommentar: Um ihn keiner strategischen Umweltverträglichkeitsprüfung unterziehen zu müssen, werden seine Änderungen seit Jahrzehnten durch Neubekanntmachungen in Kraft gesetzt.

30.09.64: Das Bezirksamt Tempelhof beschließt den Bebauungsplan XIII-80

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